RedVDS: Kriminelle Serverinfrastruktur in Deutschland sichergestellt

Gemeinsame Aktion internationaler Behörden
In einer koordinierten Operation haben Strafverfolgungsbehörden aus Deutschland, den USA und Großbritannien zusammen mit dem Softwarehersteller Microsoft das Cybercrime-Netzwerk RedVDS zerschlagen.
Die Server des Dienstes befanden sich in einem Rechenzentrum in Deutschland, der genaue Standort wurde aus Sicherheitsgründen nicht veröffentlicht.
Funktionsweise von RedVDS
RedVDS ermöglichte es Kriminellen, gegen eine monatliche Gebühr virtuelle Server zu mieten. Damit konnten unter anderem Phishing-E-Mails verschickt werden.
Die Server wurden nach Abschluss der kriminellen Aktionen abgeschaltet, was die Strafverfolgung erschwerte.
Schaden und Tatverdächtige
Experten schätzen den weltweiten Schaden auf mehrere hundert Millionen Euro.
Bisher wurden keine Tatverdächtigen festgenommen. Die Behörden vermuten die Verantwortlichen in einem nicht näher genannten Staat im Nahen Osten.
