Stiglechner: Banken sichern Betrieb der Tankstellen

Finanzierung ermöglicht Neustart an den Zapfsäulen
Nach der Insolvenz zweier Gesellschaften der Stiglechner-Gruppe gibt es nun eine Perspektive für den Weiterbetrieb. Banken haben eine Finanzierung zugesagt, mit der der laufende Betrieb der Tankstellen fortgesetzt werden kann. Die formale Zustimmung der Bankvorstände steht noch aus, gilt jedoch als Formsache.
In den vergangenen Tagen kam es an mehreren Standorten zu Engpässen, da Lieferanten keine Ware mehr bereitstellten. Neben Treibstoff fehlten auch Produkte im Shopbereich.
Lieferungen starten ab Montag
Ab Anfang der kommenden Woche sollen die Tankstellen wieder beliefert werden. Treibstoff und Shop-Waren wurden bereits bestellt. Geschlossene Standorte sollen schrittweise wieder öffnen.
Betroffen sind österreichweit:
• 71 Tankstellen
• 2 Waschstraßen
Die Finanzierung ist laut Insolvenzverwaltung so ausgelegt, dass sie den Betrieb für die Dauer des gesamten Insolvenzverfahrens absichert.
Arbeitsplätze vorerst gesichert
Für die Beschäftigten bedeutet die Entscheidung eine deutliche Entlastung. Rund 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stiglechner Tankstellen GmbH behalten vorerst ihre Arbeitsplätze.
Auch die Julius Stiglechner GmbH ist insolvent. Dort sind etwa 65 Personen in der Verwaltung tätig. Kurzfristige Kündigungen sind nicht geplant, langfristige Entscheidungen stehen jedoch noch aus.
Rund 500 Jobs bleiben erhalten
Die nächsten Gerichtstermine sind für das Frühjahr angesetzt.
Überblick
• Finanzierung durch Banken gesichert
• Tankstellen werden wieder beliefert
• Schrittweise Wiederöffnung der Standorte
Ablauf
Insolvenz zweier Gesellschaften
Verhandlungen mit Banken
Zusage für Fortführung
Wiederaufnahme der Lieferungen

